Lexikon

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Sigma- Niveau (Six Sigma)
Eine weit verbreitete Maßeinheit der Prozessfähigkeit, die angibt, wie viele Standartabweichungen zwischen den Mittelwerten eines Prozesses und der nächsten Spezifikationsgrenze passen. Wird auch als Sigma- Wert sowie Sigma bezeichnet.
Audit
Systematische, unabhängige Untersuchung einer Aktivität und deren Auswertung, um zu ermitteln, inwieweit (Audit) Kriterien erfüllt sind. Moderne Informationssysteme, mit denen man aus einem bewerteten Bild auf die qualitätssichernden Aktivitäten kommt. Unterscheidet werden Produkt,- Verfahrens,- und Systemaudit.
Black Belt ( Six Sigma)
Ein Mitarbeiter, der in der DMAIC- Methodik sowie Problemlösung und Projektmanagement geschult wurde (ca. 4 Wochen). Ein Black Belt arbeitet Vollzeit als Six Sigma Projekt bzw. Teamleiter und entwickelt gemäß den Vorgaben des Six Sigma- Champions Problemlösungen.
Champion (Six Sigma)
Eine Six Sigma- Führungskraft, der für den erfolgreichen Abschluss von den dazugehörigen Projekten im Rahmen des Zu Optimierenden Ziels. Zu den Aufgaben die eine Champion zu bewältigen soll zählen: Projektdefinition, Teambildung und Projektleitung.
DFSS (Design for Six Sigma)
Anwendung der Methoden von Six Sigma bei der Entwicklung von Prozessen, um die Zuverlässigkeit zu verbessern und die Lebenszykluskosten zu senken.
DMAIC ( Six Sigma Methodik )
Fünf Hauptphasen der Six Sigma- Methodik: Define, Measure, Analyze, Improve, Control (Definieren, Messen, Analysieren, Optimieren, Kontrollieren) mit deren Hilfe Probleme mit einem Prozess oder operativen Schwierigkeiten aufgrund von Daten und analytischen Methoden gelöst oder eliminiert werden.
Durchschnitt
Sehe Mittelwert
Fischgrätendiagramm
Diagramm in Form von Fischgräten, das alle Ursache- Wirkung Zusammenhänge aufzeigt, die sich auf eine bestimmte Ausgangsgröße eines Prozesses auswirken könnte. Sie wird auch Ishikawa Diagramm bzw. Ursache Wirkung Diagramm genannt.
Green Belt (Six Sigma)
Ein Mitarbeiter der in der DMAIC- Methodik sowie analytischen Problemlösung und Projektmanagement geschult wurde (ca. 2 Wochen). Ein Green Belt arbeitet Teilzeit an Six Sigma Projekten und wendet Techniken die er während der Ausbildung erlernt hat in seinem Bereich bzw. Abteilung somit unterstützt er die Projekte von Black Belts und bearbeitet Projekte kleineren Umfangs.
Ursache Wirkung Diagramm
sehe Fischgrätendiagramm
Master Black Belt (MBB in Six Sigma)
Ein Black Belt der weitere Schulungen erfolgreich abgeschlossen hat. Ein MBB ist die Kontaktperson bei fachlichen und projektbezogenen Fragen zu Six Sigma- Projekten und Six Sigma allgemein. MBB verfügen über die Qualifikation andere Belts zu schulen. Außerdem arbeiten sie stark mit den Champions und unterstützen sie als Berater.
Mittelwert
Ist das arithmetische Mittel aller Stichprobenwerte. Der Mittelwert wird berechnet, indem alle Stichprobenwerte addiert und die Summe dann durch Anzahl der Stichprobenelemente (n) geteilt wird. Wird auch als Durchschnitt bezeichnet. Wird zur ermittlung von Sigma- Neveau benutzt.
MSA (Measurement Systems Analysis)
Die Bewertung von Präzision und Genauigkeit von Messdaten sowie Messmethoden
NVA (Non- value- added)
(nicht wertschöpfend)
Alle Prozesse im Laufe der Fertigung eines Produktes oder Dienstleistung, die keinen Einfluss auf die Wertschöpfung haben, wobei der Wert des Produktes /Dienstleistung definiert ist und der Kunde ist bereit für diese Leistung Geld auszugeben.
Ishikawa Diagramm
sehe Fischgräten Diagramm
Change Management
Es ist ein durchgreifender Prozess der Planung von gravierenden Veränderungen in der Organisationsstruktur, die von Menschen in den Organisationen vollzogen werden.
Company – Wide Quality Control (CWQC)
Es ist eine Bezeichnung für ein unternehmensweites Qualitätskonzept, der besonders die Mitarbeiterauf allen Hierarchieebenen  einbezieht. Qualitätsphilosophie die besagt das Qualität wichtiger ist als kurzeitiger Gewinn.
CAQ
CAQ- Computer Aided Quality Assurance
Darunter versteht man das EDV unterstützte Planung und Durchführung von qualitätsbezogenen Maßnahmen im Unternehmen. Dabei wird der Produktionsprozess als ganzes angesehen.
Demings Management-Programm
Es ist eine zusammenfassende Bezeichnung für die von W.E Deming entwickelte Unternehmensphilosophie die als Qualitätsphilosophie in ihrer Gesamtheit verstanden wird. Diese Zielt auf Qualität und ständige Verbesserungen des Produktionsprozesses ab.
DIN EN ISO 9000ff.: 2000
Die im Jahre 1987 entstandene, 1994 überarbeitet und 2000 reformierte Norm beschrieb Qualitätsmanagementsysteme. Nach diesen Normempfehlungen erfolgen die Zertifizierungen. Mit der Reformierten Auflage wurde ein großer Schritt in Richtung TQM (Total Quality Management) getan.
Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse/ Failure Mode and Effects Analysis (FMEA)
Eine formalisierte Methode, um mögliche Probleme sowie deren Risiken und mögliche Folgen bereits vor ihrer Entstehung geordnet und vollständig zu erfassen. Diese Methode wird im Rahmen von Entwicklung, Konstruktion und Planung insbesondere die Neuentwiklung von Produkten.
Fehlleistungsaufwand
Unter diesem Begriff versteht man den bewertetem Verbrauch von Leistungen und Gütern im gesamtem Unternehmen der durch Fehlhandlungen und deren Auswirkungen entsteht.
Just in Time (JIT)
Das Prinzip der Produktion ist eine Logistikorientiertes, dezentrales Organisations- und Steuerungskonzept, welches die Materialversorgung für eine Produktion auf Abruf zum Ziel hat.
Kundenorientierung
Unter diesem Begriff kann man die Ausrichtung sämtlicher Unternehmerischer Tätigkeiten und Abläufe auf die Wünsche, Erwartungen und Anforderungen seiner Kunden verstanden werden. Kundenbezogene Sichtweise auf die Qualität im Unternehmen.
Managementwerkzeuge (M7)
Diese Werkzeuge wurden erstmals in 1978 in Japan veröffentlicht. Es handelt sich um Methoden zur Unterstützung eines Problemlösungsprozesses. Da wären Affinitätsdiagramm, Relationendiagramm, Portfolio, Matrixdiagramm, Baumdiagramm, Netzplan und Problem- Entscheidungsplan.
Affinitätsdiagramm
Bildung einer verdichteten und nach Oberbegriffen geordneten Sammlung von Fakten aus einer großen Menge von Daten bzw. Informationen.
Relationendiagramm
Ermittlung von Ursache-Wirkungs-Beziehungen unter verschiedenen Gesichtspunkten eines Problems.
Portfolio
Vereinfachung großer Datenmengen auf eine überschaubare Darstellung mit Hilfe zweier kennzeichender Merkmale in einem Achsenkreuz.
Matrixdiagramm
Übersichtliche Darstellung der wechselseitiger Abhängigkeiten z.B. verschiedenen Problemursachen und zu treffenden Maßnahmen.
Baumdiagramm
Erschaffung einer zusammenhängend geordneten Übersicht über aller wichtigen Maßnahmen zur Lösung eines Problems.
Netzplan
Gestaffelte Abbildung der Aufeinanderfolge sowie sich ergebender Abhängigkeiten von Ereignissen zur Unterstützung der Planung und Überwachung eines zeitlich festgesetzten Vorganges.
Problem- Entscheidungsplan
Geordnete Betrachtung von möglicher auftretenden Störungen bei einem Vorgang Präventionsmaßnahmen zur Fehlervermeidung.
Verfahrensaudit
Begutachtung von Arbeitsbereichen, Tätigkeiten und Abläufen wird auch Prozessaudit bezeichnet.
Systemaudit
Dient zum Nachweis der Wirksamkeit und Funktionsfähigkeit einzelner Elemente oder des gesamten Qualitätsmanagementsystems eines Unternehmens.
Benchmarking
Ein Prozess des Vergleiches und Messens der eigenen Produkte, Dienstleitungen und Prozesse mit den besten Wettbewerbern oder den anerkannten Marktführern. Es wird unterschieden in Internes Benchmarking sowie Wettbewerbsorientiertes Benchmarking.
Internes Benchmarking
Benchmarking innerhalb eines Unternehmens bezüglich des geschäftlichen Vorgangs. Erfassung der Daten erfolgt ohne großen Aufwand.
Wettbewerbsorientiertes Benchmarking
Benchmarking mir dem unternehmensexternen, direkten Wettbewerbern bezüglich des gleichen oder eines sehr ähnlichen Produktes.
CE – Zeichen
Ein Symbol zur Markierung von Erzeugnissen, die den technischen Richtlinien der Europäischen Union gerecht werden.
Mitarbeiterorientierung
Unter Mitarbeiterorientierung in einem Unternehmen kann eine Grundhaltung verstanden werden, bei der jeder einzelne Mitarbeiter als Träger wichtiger Fähigkeiten zur Problemlösung betrachtet und entsprechend behandelt wird.
Entwicklungsplanung
Eine Entwicklung ist eine Entdeckung neuer Wege. Daher ist eine sorgfältige Planung unter Berücksichtigung von Alternativen erforderlich.
Auditauftraggeber
Organisation oder Person, die ein Audit anfordert. Der Auditauftraggeber kann die zu auditierende Organisationsein, welche das gesetzliche bzw. vertragliche Recht hat, ein Audit anzufordern.
ABC- Analyse
Hierbei ordnet man die Faktoren nach ihrer Wichtigkeit: A-Positionen haben hohe, B-Positionen mittlere und C-Positionen geringe Bedeutung. Aufgrund der geringen Bedeutung der C-Positionen steht in der Regel der erforderliche Analyseaufwand in keinem Verhältnis zum erzielbaren Nutzen.
Prozessorientierung
Unter Prozessorientierung in einem Unternehmen kann eine Grundhaltung verstanden werden, wobei das gesamte betriebliche Handeln als Kombination von Prozessketten betrachtet wird. Ziel ist es die Steigerung der Qualität und Produktivität im Unternehmen.
Qualitätsmanagementhandbuch
Unter diesen Begriff ist die Dokumentation eines Qualitätsmanagementsystems zu verstehen sowie  gleichzeitige Angabe grundsätzlichen Einstellungen des Managers uns seiner Absichten im Bezug auf die Sicherung und Verbesserung der Qualität im Unternehmen.
Qualitätsmanagementsystem
Unter einen derartigen System ist die Festlegung der Qualitätspolitik und von Qualitätszielen sowie zum Erreichen dieser Ziele zu verstehen (Quelle: DIN  EN ISO 9000).
KVP
Das Prinzip der Kontinuierlichen Verbesserung auch KVP genannt geht zurück auf die Unternehmensideologie von Deming zurück, der Verbesserung als einen permanenten Entwicklungsverkauf verstand. Im Japan auch KAIZEN genannt.
KTQ
KTQ steht für "Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus". Diese Gruppierung  zielt auf den kontinuierlichen Qualitätsverbesserungsprozess in Krankenhäusern. Das KTQ-Modell ist ein praxisbezogenes Methode zur Beurteilung der Qualität.
Qualitätswerkzeug (Q7)
Die Qualitätswerkzeuge wurden Ursprünglich von Ishikawa zur Anwendung in Qualitätszirkel zusammengestellt. Diese Werkzeuge sind einfache Hilfsmittel, die auf grafische Darstellungen aufbauen, um Probleme zu erkennen, zu verstehen und zu lösen. Qualitätswerkzeuge nach Ishikawa sind: Sehe Fehlererfassung (Fehlersammelliste, Histogramm, qualitätsregelkarte) und Fehleranalyse (Streudiagramm/Korrelationsdiagramm, Pareto-Diagramm, Brainstorming und Ursache-Wirkungs-Diagramm).
Ishikawa-Diagramm
Der Japaner Kaoru Ishikawa (1915 - 1989) entwickelte mehrere Qualitätswerkzeuge, u. a. das nach ihm benannte Ishikawa-Diagramm (Im deutschsprachigen Raum auch Fehlerbaum genannt). Der Fehlerbaum ist eine allgemeine grafische Methode zur Fehlerursachenanalyse.
Fehlersammelliste (aus Qualitätswerkzeugen)
Eine Methode zur schnellen Erfassung und übersichtlichen Darstellung von Daten mit einem von zwei möglichen Merkmalen nach Art und Anzahl
Histogramm ( aus Qualitätswerkzeugen)
Säulendiagramm zur grafischen Darstellung der Häufigkeitsverteilung einer großen Menge von Daten. Die vorher zur Gruppen zusammengefasst wurden.
Nutzwertanalyse
Die Nutzwertanalyse auch Wirtschaftlichkeitsanalyse  ist eine Methode zur mehrdimensionalen Beurteilung von Varianten. Sie erlaubt qualitative Vor- und Nachteile eines Projektes zu bewerten.
Norm
Ein Dokument, das mit Einigkeit erstellt und von einer anerkannten Stelle angenommen wurde und für das die allgemeine und wiederholende Anwendung Regeln und Leitlinien festlegt ist, wobei ein optimaler Ordnungsgrad in einem gewissen Zusammenhang angestrebt wird.
Leitbild
Gesamtunternehmensziel in einem Satz in Form einer Unternehmenssicht formuliert, das sowohl für die Aussenbeziehungen stellvertretend steht, als auch nach innen die Identifikation der Mitarbeiter stärkt.
Qualitätsregelkarte (aus Qualitätswerkzeugen)
Grafische Hilfsmittel auf statistischer Basis, um einen Prozess über einen Zeitraum zu überwachen, um bei bedingten Abweichungen frühzeitig reagieren zu können.
Kennzahl
Eine Kennzahl ist eine Anweisung zur quantitativen und objektiven Messung einer Größe, die Auskunft über die Leistung eines Systems gibt.
Prozessanalyse
Eine Untersuchung von Verbesserungspotentialen in einen Prozess. Sofern Kennzahlen vorliegen, können quantitative wie auch qualitative Aussagen über den Prozess getroffen werden.
Prozess
Gesamtheit der Tätigkeiten im Laufe der Leistungserbringung einer bestimmten Organisation.
Streudiagramm/Korrelationsdiagramm (aus Qualitätswerkzuegen)
Überprüfung und grafische Darstellung eines vermuteten Zusammenhanges zwischen zwei Merkmalen, die als Wertepaare gemessen wurden
Pareto-Diagramm (aus Qualitätswerkzeugen)
Säulendiagram zur grafischen Darstellung der Ursachen von Problemen in der Reihenfolge der Bedeutung ihrer Auswirkungen
Brainstorming (aus Qualitätswerkzeugen)
Methode zur Sammlung von Ideen oder Lösungsvorschlägen.
Kundenzufriedenheit
Wahrnehmung des Kunden zu dem Grad, in dem die Anforderungen des Kunden erfüllt worden sind.
Lean Management
Schlankes Management bzw. flache Hierarchie: Selbstorganisation, Selbständigkeit und die dadurch entstehende Motivation der Mitarbeiter.
Qualitätszirkel
Ein Qualitätszirkel ist eine kleine fest eingerichtete Gruppe von Mitarbeitern, die regelmäßig zusammentreffen, um in ihren Arbeitsbereich auftretende Probleme freiwillig und selbstständig zu bearbeiten.
Null-Fehler-Programm bzw. Prinzip
Vorgabe der absoluten Fehlervermeidung. Auch als Zero Defects Concept bekannt wurde von dem Amerikaner Philip B. Crosby 1961 entwickelt und zielt auf eine fehlerfreie Produktion ohne Ausschuss und ohne Nacharbeit ab.
Japanische Begriffe (insbesondere aus dem Toyota Produktions System- TPS)
Diese Begriffe sind auf die Fertigung ausgerichteten Organisationssystem die mit der Qualitätswissenschaft in einem Zusammenhang der japanischen Toyota Motor Company, Ltd.,stehen.  Sehe Andon, Heijunka, Jidoka, Kaizen, Kanban, Drei Mu (Muda, Mura, Muri), Poka Yoke und die 5 S (Seiri, Seiton, Seiso, Seiketsu, Shitsuke).
Reengineering
Als Reengineering wird das grundsätzliche Überdenken und die daraus resultierenden radikalen Neugestaltung (auch Redesign) von Unternehmen oder wesentlichen Geschäftsprozessen verstanden.
Statistische Prozessregelung (SPR)
Auch Stastistical Process Control (SPC) genannt ist ein auf mathematisch-statistischen Grundlagen basierendes Instrument, um einen bereits optimierten Prozess durch das kontinuierliche Beobachtung und Korrektur in diesem optimierten zustand zu erhalten.
Einfache Prozessregelung (EPR)
Eine stark vereinfachende Form der Regelkartentechnik wird auch als Preset Control Limits (Precontrol) bezeichnet, da hier die Regelgrenzen von vornherein festgelegt sind
Andon
Ein Hilfsmittel zur Informationsweiterleitung bei auftretenden Problemen. Ein optisches Fertigungsinformationssystem welches über Zeichen auf Fehler bei der Maschine aufzeigt.
Stichprobenprüfung
Unter Stichprobenprüfung versteht man die Überprüfung eines repräsentativen Anteils von Einheiten aus der betrachteten Grundgesamtheit in Bezug auf die vorgegeben Prüfmerkmale.
Heijunka
Eine Harmonisierung des Produktionsflusses (einer mengenmäßigen Produktionsausgleichs). Ein gleichmäßiger Kapazitätsausgleich angestrebt, indem Warteschlangen vor den einzelnen Maschinen vermieden werden.
Total Produktive Maintenance (TPM)
Total Produktive Maintance stellt einen Konzept zur optischen Nutzung der Produktionsanlagen auf der Basis von vorbeugender Ausfallvermeidung und Ständiger Verbesserung der Anlagenverfügbarkeit dar.
Jidoka
Ein selbststeuerndes Fehlererkennungssystem, um auftretende Probleme zu lokalisieren und zu melden.
Kaizen
Dieser japanische Begriff bedeutet eigentlich Veränderung zum Besseren und drückt das Streben nach kontinuierlicher, unendlicher Verbesserung aus. Eine Prozessorientierte Denkweise. In der deutschen Übersetzung wird Kaizen als Ständige Verbesserung bzw. Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) bezeichnet.
Versuchsplanung nach Taguchi
Der Anwendung Schwerpunkt der Versuchsplanung nach Taguchi liegt  in der Optimierung von Produkt- bzw. prozessspezifischen Qualitätsmerkmalen im Rahmen der industriellen Produktentwicklung.
Kanban – System
Ein auf Karten basierendes Konzept zur Steuerung des Material- und Informationsflusses auf Werksattebene. Es wir zur dezentralen Fertigungssteuerung im Rahmen des Just-in-Time (JIT) eingesetzt.
Drei Mu (Muda, Mura, Muri)
Diese Begriffe stellen die Grundlage für die Verlustphilosophie von Toyota dar. Die Schwerpunkte werden auf die Identifizierung von Verschwendung gelegt. Sehe Muda, Mura und Muri.
Die Sieben Arten der Verschwendung (Muda)
Die Verschwendung die in einem Unternehmen entstehen kann ist insbesondere in dem Anteil der nicht werterhöhenden Tätigkeit an einem Prozess zu sehn: Überproduktion, Wartezeit, überflüssiger Transport, ungünstiger Herstellungsprozess, überhöhte Lagerhaltung, unnötige Bewegungen und Herstellung fehlerhafter Teile.
Qualitätsbericht
Komprimierte, verdichtete Darstellung der Qualitätsfähigkeit.
Unausgeglichenheit (Mura)
Es werden solche Verluste identifiziert, die durch eine fehlende Harmonisierung der Kapazitäten im Rahmen der Fertigungsteuerung entstehen.
Bewertung
Tätigkeit zur Ermittlung der Eignung, Angemessenheit und Wirksamkeit der Betrachtungseinheit oder festgelegte Ziele zu erreichen.
Qualitätsbeauftragter (QB)
Von der Geschäftsleitung bestimmte Person zum Aufbau und zur Pflege des Qualitätsmanagementsystems.
Überlastung (Muri)
Es werden solche Prozesse angesprochen die Verluste, die durch Überanspruchungen im Rahmen des Arbeitsprozesses entstehen.
Poka Yoke
Dieser Ausdruck bezeichnet ein aus mehreren Elementen bestehendes Prinzip, welches die technischen Einrichtungen zur sofortigen Fehleraufdeckung umfasst.
Die 5 S (Seiri, Seiton, Seiso, Seiketsu, Shitsuke)
Diese 5 S beschreiben eine Vorgehensweise, um in fünf Schritten ein neues System der Instandhaltung von Produktionsmitteln bei der Einführung zu unterstützen. Die 5 S werden im Zusammenhang mit KAIZEN erwähnt.
Deming-PDCA-Zyklus
Zur Prozessbeherrschung sind Prozessverstehen und Prozessentwicklung Voraussetzungen. Deming-PDCA-Zyklus (Plan, Do, Check, Act). Die deutsche Version des PDCA-Zyklus lautet PTCA-Kreis (Planen, Tun, Checken, Aktion).
Qualitätsbezogene Fehlerkosten
Mit den qualitätsbezogenen Kosten werden Kosten erfasst, die durch die Nichterfüllung von Einzelanforderungen im Rahmen von Qualitätsförderungen verursacht werden.
Seiso (Sauberkeit)
Der geordnete Arbeitsplatz einschließlich Maschinen und Werkzeuge ist sauber zu halten.
Qualitätsbezogene Gemeinkostenverluste
Qualitätsbezogene Verluste lassen sich in der Produktion als Nachauftrag, Materialverluste und Wiederholungsprüfungen in der Regel gut nachrechnen. Die Kosten für Nachbestellung, Umrüstung, Umplanung werden dabei häufig vernachlässigt und es sind die Qualitätsbezogene Gemeinkostenverluste
Seiton (Ordnungsliebe)
Zur Aufrechterhaltung der Ordnung werden die notwendige Arbeitsmittel zum Gebraucht bereitgestellt, wobei alles auf sein richtigen Platz sich befindet.
Seiri (Ordnung schaffen)
Es Bedeutet eine Notwendige vom nicht Notwendigen zu unterscheiden und alles nicht Notwendige zu entfernen z.B. hoche Umlaufbestände.
Lernende Organisation
Unternehmen, die über eine Firmenkultur verfügen, die das ständige Lernen und die Entwicklung individueller Fähigkeiten zur flexiblen Anpassung des einzelnen Mitarbeiters und des Gesamtunternehmens fördert.
Zertifizierung
Das Verfahren  bei dem einem Unternehmen bestätigt wird, dass es über ein Qualitätsmanagement-System verfügt, das den entsprechenden Normen entspricht.
Als Zertifizierung bezeichnet man man die Bestätigung der Abläufe auf Normenkonformität durch eine unabhängige akkreditierte Zertifizierungsgesellschaft.
Durch das dabei erlangte Zertifikat bestätigt die Organisation die Einhaltung der Normenvorgaben gegenüber Kunden, der Öffentlichkeit und den Mitarbeitern.
Outsourcing
Im Rahmen von Lean Management versuchen Unternehmen durch Outsourcing (= Ausgliedern = Zukauf von Leistungen), sich auf ihren »schöpferischen Kern« zu reduzieren. Dadurch werden bisher hausinterne Serviceleistungen an Dienstleister fremdvergeben, die durch einen hohen Spezialisierungsgrad sehr effizient sind.
Balance Scorecard
Es sollen, die Zielgrößen des Unternehmens in passende Teilziele für die einzelnen Bereiche herunterzubrechen. Ein Anwendungsbereich für eine Scorecard ist z.B.  ein Profitcenter mit Umsatz als Zielgröße sowie Deckungsbeträgen (DB).
Shitsuke (Disziplin)
Standarte, Regeln und Vorschriften im Rahmen des Arbeitsprozesses sind unbedingt einzuhalten.
Pareto-Analyse
Untersuchungsmethode mittels Anordnung aller eine betrachtete Situation beeinflussenden Faktoren in einer Ordnung ihres relativen Einflusses mit dem Ziel, eine detaillierte Untersuchung auf die Hauptfaktoren konzentrieren zu können.
Seiketsu (persönlicher Ordnungssinn)
Die persönliche Sauberkeit sowie Ordnung sollen zur Gewohnheit werden.
Assessment (bezogen auf Qualitätsmanagement)
Selbstprüfung mit dem Ziel, herauszufinden, wie weit die Organisation mit ihren kontinuierlichen Verbesserungen auf dem Weg zu Excellence vorangeschritten ist.
ISO
Internationale Standardisierungsorganisation. Deutsches Mitglied ist DIN. Die Länder der EU müssen ISO-Normen übernehmen, wenn das Europäische Normierungskomitee (CEN) ebenfalls ISO-Normen übernimmt.
Auditor
Zur Durchführung von Qualitätsaudits qualifizierte Person.
Acht D Methode (8 D Methode)
Diese Methode beschreibt einen teamorientierten Problemlösungsansatz für einen Prozess und legt eine Schrittfolge fest, die durchlaufen werden soll, wenn ein Problem mit unbekannter Ursache offensichtlich wird.
Abweichung
Es ist die Überschreitung von festgelegten Toleranzgrenzen oder Nichtbefolgung von festgelegten Verfahrensschritten.
Qualitätszirkel
Qualitätszirkel sind auf freiwilliger Initiative gegründete Kleingruppen für einen kontinuierlichen  Erfahrungsaustausch, der problembezogen und zielgerichtet ist und der in gleichberechtigter Diskussion der Teilnehmer eine gegenseitige Erfahrungsaustausch bzw. Beeinflussung  zum Ziel hat.
Beschaffungsmanagement (Purchasing)
Die Organisation muss ihre Beschaffungsprozesse lenken, um sicherzustellen, dass das beschaffte Produkt den Anforderungen entspricht.
Design of Experiments (DoE)
Die Methode dient der Optimierung der Entwicklungsphase. Sie wird im Deutschen auch Statistische Versuchsplanung genannt. Die DoE vermindert die Anzahl der erforderlichen Versuche, die der Ermittlung der Haupteinflussgrößen für Prozesse und ihrer optimalen Einstellung dienen.
Durchlaufzeit
Zeit vom Auftragseingang bis zur Lieferung an den Kunden. Dabei werden nicht nur externe sondern auch interne Kunden berücksichtigt.
Co-Auditor
Der Audit-Leiter und ein Co-Auditor bilden das Audit-Team.
Business Excellence
Zustand einer langfristigen und nachhaltigen Erfolgsposition einer Organisation am Markt als Ergebnis eines hochwertigen Managementsystems.
DIN EN ISO
Harmonisierte Normen, die auch als Deutsche Norm übernommen wurden. Sehe ISO
Gaußsche Glockenkurve
Die Ursachen für Streuungen, die bezogen auf ein Merkmal bei der Beobachtung von Prozessen festzustellen sind, können vielfältig sein. Dabei kommen zufällige und systematische Einflüsse in Frage.
ploneglossarydefinition.2008-07-17.9562284810
ploneglossarydefinition.2008-07-21.8266230332
Deming-Kette (PDCA - Zyklus)
Mit dem Bild einer Kette stellt Deming die Verzahnung und Folgen der Maßnahmen und ihrer Auswirkungen dar. Dabei steht die Qualitäts­verbesserung am Anfang der Kette, was direkt mit Produktivitäts­verbesserung und somit Kostenreduzierung einhergeht. Daraus leiten sich Preisreduzierung und Steigerung des Marktanteils ab, was zur Sicherung der Unternehmensposition führt. Diese wiederum bewirkt die Sicherung der Arbeitsplätze und erlaubt in überschaubarer Zeit den Return on Investment.
DIN EN ISO 9000 ff
International Anerkannte Normenreihe zum Qualitätsmanagement und zur Qualitätssicherung/QM-Darlegung.
EFQM - Modell
Europäisches Modell for Excellence. Es beschreibt Elemente mit denen die Umsetzung von TQM bewertet werden kann. Grundlage für die Vergabe des Europäischen Qualitätspreises, des EFQM Excellence Award (EEA).
Fehlerkosten
Gruppe von Qualitätskosten-Elementen, mit denen Kosten erfasst werden, die durch die Nichterfüllung von Einzelforderungen im Rahmen von Qualitätsforderungen verursacht wurden.
Fehlersammelliste
Eine der Standard-Qualitätstechniken Formblatt zum systematischen Sammeln von Fehlern.
Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA)
Die vier Hauptfragen der FMEA:
- Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Fehler auftreten?
- Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit der Fehlerentdeckung?
- Wie groß kann der Folgeschaden sein?
- Was muss dagegen getan werden?Man nennt diese Vorgehensweise auch „systematisches und vorbeugendes Planen”. Derartige Vorbeugungsmaßnahmen werden wirksam in den frühen Phasen des Produktentstehungsprozesses und der Prozessplanung eingesetzt, also im Rahmen von Entwicklung, Konstruktion und Planung.
Die FMEA ist einsetzbar in der Entwicklung von neuen Produkten und neuen Dienstleistungen, aber auch bei Sicherheits- und Problemteilen, neuen Fertigungsverfahren sowie Produkt- oder Prozessänderungen.
ISO (International Organization for Standardization)
Sehe DIN ISO
Die Internationale Organisation für Normung ist eine weltweite Ver­einigung nationaler Normungsinstitute. Die Erarbeitung Internationaler Normen obliegt den Technischen Komitees der ISO.
Kaizen
Japanische Geisteshaltung, die das Streben nach kontinuierlicher, nicht endender Verbesserung ausdrückt.
Akkreditierung
Formelle Anerkennung der Kompetenz eines Unternehmens, spezifische Aufgaben auszuführen.
Im Qualitätsmanagement Sinne: Zertifizierungen von QM-Systemen durchzuführen.
Kanban
Japanischer Begriff für Karte oder Tafel zur Teilesteuerung, die bei JIT-Fertigung eingesetzt wird. Sie unterstützt eine verbrauchsgesteuerte Materialversorgung (Pull-Prinzip).
KVP (Kontinuirlicher Verbesserungsprozess)
Englisch: continuous improvement process
Kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Im Japanischen unter KAIZEN bekannt. Im Rahmen seiner 14 Punkte gibt Deming konkrete An­weisungen im Sinne eines Management-Programms für die Imple­mentierung einer neuen, auf die Schaffung von Qualität ausgerichteten Unternehmensphilosophie. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Ständige Verbesserung nicht nur als Methode betrachtet wird, die ein- oder mehrmals auf ein Problem angewendet wird. Sie ist vielmehr als prozessorientierte Denkweise im Sinne einer Geisteshaltung zu begreifen, die gleichzeitig Ziel und grundlegende Verhaltensweise im täglichen Arbeitsleben darstellt.
Lastenheft
Das Lastenheft beschreibt die Gesamtheit der Anforderungen des Auftraggebers an die Lieferungen und Leistungen des Auftragnehmers.
Lean Management
Als Pendant im Englischen gibt es lean = schlank, mager, dünn. Lean Management ist eine Form der Unternehmensführung, die durch den Abbau von hierarchischen Zwischenstufen sowie durch größere Verantwortung für den einzelnen Mitarbeiter Entscheidungsprozesse verkürzen und die Produktivität steigern will. Wenn diese und andere Maßnahmen zur Senkung von Lohn-, Material- und Herstellungskosten führen, betreibt die Firma Lean Production - eine kostengünstige Herstellung.
PDCA - Zykluss (Deming)
Die Japaner tauften den ursprünglichen Deming-Aktivitätenkreislauf im Unternehmen in Deming-Cycle und beschrieben damit einen Kreislauf zur Verbesserung. Die Buchstaben PDCA stehen für die Bereiche Plan, Do, Check, Act. Er beginnt mit der Untersuchung der gegenwärtigen Situation, um einen Plan zur Verbesserung zu formulieren. Nach der Fertigstellung wird dieser umgesetzt und überprüft, ob die gewünschte Verbesserung erzielt wurde. Im positiven Falle werden die Maßnahmen Standard. Dieser etablierte Standard kann dann durch einen neuen Plan in Frage gestellt werden und verbessert werden. Die Japaner sahen hierin einen Ausgangspunkt für die stetige Verbesserung ihrer Arbeit und halten somit dieses Rad permanent am Laufen.
Akkreditierungsstelle
Organisation oder Institution, die Akkreditierungen durchführt.
ppm-Rate oder ppm-Management
Qualitätsverbesserungen, um die Fehlerrate in Bereiche von Fehler pro Million Einheiten (ppm = parts per million = Teile pro Million) herunterzudrücken. Realistischer als Zero-Defect-Program. Ein ppm entspricht einer Abweichung von 10-6, das entspricht 0,0001 % oder 1 auf eine Million, 1:1.000.000
Prozesslenkungs-Management
Aufeinander abgestimmte Tätigkeiten für die die Produktqualität beeinflussenden wichtigen Prozesse. Gelenkt durch systematische Planung, Genehmigung und Überwachung.
A-PDCA-Modell
Denkmodell zur Lösung eines Problems nach den fünf Arbeitsschritten: analysieren, planen, durchführen, checken, anwenden; vgl. FMEA und QFD, Standard- und Management-Qualitätstechniken, siehe PDCA/PDSA. (NACH DEMING)
QFD
Quality Function Deployment. Methode zur Sicherstellung der Ermittlung und Umsetzung aller Kundenanforderungen während des gesamten Prozesses der Erstellung eines Produktes
Arbeitssicherheit (AS)
in einem Unternehmen getroffene Maßnahmen, um Unfall- und Gesundheitsgefahren der Mitarbeiter vorzubeugen.
Total Quality Management (umfassendes Qualitätsmanagement)
Auf die Teilnahme aller ihrer Mitglieder gestützte Managementmethode einer Organisation, die Qualität in den Mittelpunkt stellt und durch Zufriedenstellung der Kunden auf langfristigen Geschäftserfolg sowie auf Nutzen für die Mitglieder der Organisation und für die Gesellschaft zielt.
TPM (umfassende produktive Instandhaltung)
Englisch: Total Productive Maintenance
Optimierung der Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen über deren gesamte Lebensdauer. Dabei wird die Verantwortung für definierte Instandhaltungsumfänge an die Produktionsmitarbeiter übertragen. Dazu gehört auch die Reinhaltung der Maschinen zur besseren Erkennung von Störquellen
Audit (Vorgehensweise)
Systematischer, unabhängiger und dokumentierter Prozess zur Erlangung von Auditnachweisen und zu deren objektiver Auswertung, um zu ermitteln, inwieweit die Auditkriterien erfüllt sind.
Anmerkung 1: Interne Audits, manchmal auch Erstparteien-Audits genannt, werden von oder im Namen der Organisation selbst für Zwecke der Managementbewertung und andere interne Zwecke durchgeführt und können die Grundlage für die eigene Konformitätserklärung der Organisation bilden. In vielen Fällen, insbesondere bei kleinen und mittleren Organisationen, lässt sich die in der Definition angesprochene Unabhängigkeit dadurch nachweisen, dass keine Verantwortung für die zu auditierenden Aktivitäten vorliegt.
Anmerkung 2: Externe Audits schließen ein, was allgemein Zweit- oder Drittparteien-Audits genannt wird. Zweitparteien-Audits werden von Parteien, die ein Interesse an der Organisation haben, wie z. B. Kunden, oder von Personen im Namen dieser Parteien durchgeführt. Drittparteien-Audits werden von exter ...
Benchmarking
Benchmarking stellt eine systematische Methode dar, die es Organisationen erlaubt, die eigenen Leistungen, Methoden und Verfahren mit denen der Marktführer (Best in Class) oder mit Weltklasseunternehmen (Business Excellence) zu vergleichen. Es ist ein zielgerichteter, kontinuierlicher Prozess, bei dem die Vergleichsobjekte unternehmens- bzw. branchenintern oder branchenübergreifend analysiert werden. Dabei werden Unterschiede, deren Ursachen und Verbesserungsmöglichkeiten, basierend auf erfolgskritischen Merkmalen ermittelt.
Brainstorming
Methode zur freien Ideenentwicklung zu einem vorgestellten Problem und zu den Ideen anderer Gruppenmitglieder.
FIT (failure in time )
Failure in Time (Abk.: FIT) beschreibt die Ausfallrate technischer Komponenten, insbesondere elektronischer Bauteile. Die Einheit FIT gibt dabei die Anzahl der Bauteile an, welche in 109 Stunden ausfallen (Ausfallrate bei 1 Fit: , also einmal in ca. 114.000 Jahren). Bauteile mit einem hohen FIT-Wert fallen statistisch gesehen häufiger aus als solche mit einem niedrigen Wert.
Mit Hilfe der FIT-Werte einzelner Bauteile lässt sich die Ausfallwahrscheinlichkeit komplexer Geräte bereits in der Konstruktions- oder Planungsphase berechnen. Hierbei geht man falls keine Redundanzen vorliegen davon aus, dass der Ausfall eines beliebigen Einzelteils zum Versagen des ganzen Geräts führt. Aus der Summe der Ausfallraten der Einzelteile ergibt sich somit die des ganzen Geräts. Wie alle statistischen Kenngrößen kann eine FIT-Berechnung keine Aussage über Fehler eines bestimmten Einzelgeräts liefern, sondern immer nur Anhaltspunkte für eine größere Serie.
Typische FIT-Werte für bedrahtete elektronisc ...
5S
In der japanischen Qualitätsphilosophie werden die Prinzipien von »Ordnung und Sauberkeit« durch fünf Worte beschrieben, die alle mit »S« beginnen. Gemäß der japanischen Qualitätslehre bedeutet ein Mangel an 5S Ineffizienz, Verschwendung (jap.: Muda), mangelnde Selbstdisziplin, niedrige Arbeitsmoral und schlechte Qualität - damit letztlich hohe Kosten und Nichteinhalten von Lieferbedingungen.
 
Die »5S« sind im Einzelnen:
- Seiri: Entferne Unnötiges aus dem Arbeitsbereich.
- Seiton: Ordne die Dinge, die nach Seiri geblieben sind.
- Seiso: Halte den Arbeitsplatz und seine Maschinen sauber.
- Seiketsu: Praktiziere die ersten drei Schritte kontinuierlich.
- Shitsuke: Mache 5S durch Festlegen von Standards zur Gewohnheit.
ploneglossarydefinition.2008-10-12.5271873085
5w
5w ist eine Verbesserungstechnik, die dem Aufspüren der wahren Ursachen eines Problems dient.
 
Nach der 5w-Methode muss der Grund für das Auftreten eines Fehlers fünfmal mit "Warum?" hinterfragt werden, erst dann kommt man an die wahre Ursache (Root Cause).
 
5w verhindert, dass man sich zu schnell mit einer gefundenen Lösung begnügt anstatt in die Tiefe des Problems zu gehen
Mura
Mura ist japanisch und bedeutet Unausgeglichenheit. Mura ist ein Teil der drei Mu, die gemeinsam die großen Verlustpotenziale beschreiben.
 
Mura beschreibt die Folgen einer nicht optimal synchronisierten Produktion. Während manche Kapazitäten zu knapp bemessen sind und als Flaschenhals die Produktion größerer Stückzahlen verhindern (Überlastung, Muri), befinden sich andere Produktionsmittel unterhalb ihrer Auslastungsgrenze. Nicht ausgelastete Produktionsmittel stellen eine Verschwendung im Sinne vom Muda dar.
 
Neben Mura sind Muda und Muri weitere Verlustfaktoren.
Muri
Muri ist japanisch und bedeutet Überlastung. Muri ist ein Teil der dre Mu's, die gemeinsam die großen Verlustpotenziale nach japanischer Kaizen-Philosophie beschreiben.
 
Überlastung kann auftreten bei den Mitarbeitern und/oder bei den Maschinen.
 
Eine Überlastung der Mitarbeiter führt zu körperlicher und geistiger Überbeanspruchung, die sich in Form von erhöhter Fehlerhäufigkeit, Unfallgefahr, Streß und sinkender Arbeitszufriedenheit äußert. Die gestiegene Fehlerhäufigkeit versucht man durch qualitätssichernde Maßnahmen wie Poka Yoke zu bekämpfen.
 
Die Überlastung der Maschinen bedingt Wartezeiten vor den vollausgelasteten Maschinen und damit Verschwendung im Sinne von Muda.
 
Abhilfe für beide Formen von Überlastung schafft nur eine Anpassung und Harmonisierung des Produktionsablaufs.
 
Neben Muri sind Muda und Mura weitere Verlustfaktoren
Net Benefit
Der Net Benefit (Netto-Ertrag) stellt die zentrale Kenngröße zur Messung der finanziellen Wirkung eines Six Simga-Projektes dar. Er ist definiert als der finanzielle Nutzen des Six Sigma-Projektes abzüglich der Projektkosten.
 
Bei der Ermittlung des Net Benefits sind zwei Grundsätze zu beachten:
- Kosten werden von Beginn des Projektes an ermittelt, Nutzen aber erst gegen Projektende und dann auch nur für maximal 12 Monate erhoben.
- Es werden nur direkte Kosten und direkte Einsparungen berücksichtigt (sog. Green Dollars im Gegensatz zu den sog. Blue Dollars).
 Zu den direkten Kosten gehören diejenigen Kosten, die im Sinne einer Kostenträgerrechnung dem Projekt zugeschlagen werden können, d.h. durch das Projekt verursacht wurden.
 
Nicht zugerechnet werden üblicherweise die Kosten für vorbereitende Schulungen, da das erwobene Six Sigma-Wissen in diversen Projekten eingebracht werden kann.
 
Zu den angerechneten finanziellen Nutzen gehören liquiditätswirksame Kosteneinsparungen (ge ...
DMAIC
Der DMAIC-Zyklus ist das Herz von Six Sigma und den damit durchgeführten Verbesserungsprojekten. Er stellt ein strukturiertes, phasenartiges Vorgehen bereit, das in jedem Verbesserungsprojekt durchlaufen wird.
 
Die Bezeichnung DMAIC kommt von den Anfangsbuchstaben der Zyklus-Phasen. Diese sind:
- Define
Festlegen des Projektumfangs, -ziels, der Zuständigkeiten in einer Projektcharter, Ermittlung der Stimme des Kunden und seiner kritischen Anforderungen (CTQ)
 
- Measure
Es werden die diskreten oder stetigen Daten erhoben, mit deren Hilfe die wahren Ursachen für die Variation im Prozess ermittelt und belegt werden sollen.
 
- Analyze
In dieser Phase werden die wahren Ursachen für ein Problem gesucht. Dazu werden - wo immer möglich - statistische Verfahren wie z.B. die Regressionsanalyse angewendet und die Ergebnisse statistisch beurteilt (z.B. mit dem Gütemaß r2).
 
- Improve
Diese Phase sucht die Verbesserung bzw. Lösung des Problems. Dazu werden mit Krativitätstechniken (z.B. ...
CTQ - Critical to Quality
CTQ ist die Abkürzung von »Critical to Quality« und bezeichnet die qualitätskritischen Merkmale eines Produkts, eines Prozesses oder Systems. Korrekter müsste man also von »Critical to Quality-Characteristics« sprechen.
 
Es gibt drei Arten von CTQ:
- Kundenkritische Merkmale
(Was ist dem Kunden wichtig?)
- Prozesskritische Merkmale
(Was ist für die Leistungserstellung wichtig?)
- Vorgabenkritische Merkmale
(Sind gesetzliche Vorschriften, Standards zu beachten?)CTQs schlagen sich in den Ergebnisfaktoren eines Prozesses nieder und sind durch die Einsatzfaktoren des Prozesses (mit) determiniert.
Workflow
Ein Workflow ist ein Geschäftsprozess, der zumindest in Teilen automatisiert, d.h. rechnergestützt, abläuft. Wie der Geschäftsprozess besitzt der Workflow als spezieller Prozess eine Organisationsstruktur un dient der Erstellung von Leistungen für den Kunden.
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AQL-System
Prüfsystem nach dem Acceptable Quality Level
Auditfragenkatalog
Zusammenstellung von Fragen zur Überprüfung des QM-Systems bei Audits
Balanced Scorecard
Es geht darum, die Zielgrößen des Unternehmens in passende Einzelziele für die einzelnen Bereiche, Abteilungen und Teams herunterzubrechen (wie z.B. bei Management by Objectives/Führung durch Ziele). Jeder Bereich soll bzw. muss seine eigene Scorecard haben.Ein Anwendungsbereich für eine Scorecard ist beispielsweise ein Profitcenter mit Absatz und Umsatz als Zielgrößen sowie Deckungsbeträgen und Strukturkosten-Einhaltung.
Toleranzfehlerhäufung
Eine Toleranzfehlerhäufung liegt vor, wenn viele Bauteile, die jedes für sich ihre Spezifikation am Rande der erlaubten Toleranz (siehe auch Variation, Varianz) erfüllen, insgesamt eine solche Toleranz aufaddieren, dass das Endprodukt fehlerhaft ist.
 
Komplexe Produkte bestehen aus einer Vielzahl von Einzelbauteilen. Im Rahmen der Produktentwicklung und Konstruktionsplanung wird für jedes dieser Einzelteile eine Spezifikation festgelegt, die das Bauteil erfüllen muss. Diese Spezifikation umfasst neben den (Maß-) Angaben des »idealen« Bauteils erlaubte Toleranzgrenzen mit unterer Grenze (LSL) und oberer Grenze (USL), bis zu denen ein Bauteil noch als »gut« gilt.
SIPOC
SIPOC ist ein Werkzeug zur Analyse von Prozessen. Es hat seinen Namen als englischsprachiges Akronym der logischen Abfolge von Supplier-Input-Process-Output-Customer erhalten.
 
Zur Prozessanalyse trägt man in eine tabellenartige Darstellung ein, welche Lieferanten (Supplier) welche Einsatzfaktoren (Input) liefern. Weiterhin werden die wesentlichen Prozessschritte notiert, die aus dem Input das Prozessergebnis (Output) erzeugen. In der letzten Spalte gibt die Tabelle an, wer die Kunden des Prozesses sind. Dies können Endkunden oder andere Prozesse im Unternehmen sein.
Leitbild
Das Leitbild bildet die Grundlage der Unternehmensführung, indem es den Mitarbeitern die Hauptziele und die Rahmenbedingungen für das gesamte Unternehmensgeschehen aufzeigt. Ein klares Leitbild beantwortet die Frage: "Wer wollen wir sein?" Es ist schriftlicher Ausdruck der Unternehmensidentität (Corporate Identity).
Damit wird beschrieben, wie ein Unternehmen sein Verhalten und sich selbst in der Öffentlichkeit darstellt. Konsequent
gepflegte Unternehmensidentität führt zu hoher Marktgeltung, die ein Schlüssel zu besserem Markterfolg sein kann.
ploneglossarydefinition.2008-11-19.4954578128
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Produktaudit
Überprüfung der Ausführung im Hinblick auf Übereinstimmung mit den festgelegten Produktmerkmalen.
Prozess
Eine Reihen sich wiederholenden Handlungen. Materialien und Informationen, die eine bestimmte Menge an Inputsgrößen in eine Outpusgröße umwandelt, wobei ein Produkt bzw. eine Dienstleistung entsteht.
Prozessverbesserung
Bezeichnet einen drastische Optimierung von operativen oder produktiven Prozessen (sehr Ergebnisorientiert)
Prozesszertifizierung
Ein dokumentierter Nachweis, dass ein Prozess das gewünschte Ergebnis liefert oder eine einsprechende Klassifikation erfüllt.
Six Sigma
Six Sigma ist eine auf Effizienz ausgerichtete Qualitätssicherungsmethode (eine Methodenlehre zur Problemlösung), bei der Zunächst das Ziel definiert wird und dann die Fehlerabweichungen von diesem Idealziel ermittelt werden. 
Zur dieser Methodik zählen unter anderem: Analytische Werkzeuge, Projektkontrollmaßnahmen, Berichtswesen und Managementmethoden.
Spezifikationsgrenzen
Die Grenzwerte für die akzeptable Leistung eines Merkmals. Wird in der ermitlung von Sigma- Niveau verwendet.
TSSW (Thinking the Six Sigma Way)
Ein mentales Modell für den Optimierungsprozess, bei idem Ergebnisse die Folge kausalen Zusammenhangs sind und bei idem Six Sigma erheblich zur Lösung alltäglicher und geschäftlicher Probleme beiträgt.
Yellow Belt (Six Sigma)
Ein Mitarbeiter der in der Problemlösung mit Hilfe von Six Sigma und in seiner Methodik geschult wurde (ca. 1 Woche bzw. 2 Tage). Ein Yellow Belt arbeitet als Helfer beim Prozessmanagement sowie bei Projekten der Green Belts bzw. Black Belts mit und überträgt diese Leitziele/Ideen auf seinen Arbeitsplatz sowie seiner Abteilung und Bereich.
Kontakt

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D-74172 Neckarsulm

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